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Hintergrund

Kundeneinwilligung – ich frage den Kunden einmal und das war es. Oder?

Mit Stefan Sedlacek – Sie wollen als Firma Kundendaten sammeln, um Kundensegmente zu bilden und gezielte Marketingaktionen durchzuführen? Das hört sich einfach an - aber es gibt mehrere Aspekte, die zu berücksichtigen sind. Welche rechtlichen Rahmen müssen eingehalten werden?

Kundeneinwilligung – ich frage den Kunden einmal und das war es. Oder?

Freitag, 23. Juni 2023

Mit Stefan Sedlacek – Sie wollen als Firma Kundendaten sammeln, um Kundensegmente zu bilden und gezielte Marketingaktionen durchzuführen? Das hört sich einfach an - aber es gibt mehrere Aspekte, die zu berücksichtigen sind. Welche rechtlichen Rahmen müssen eingehalten werden?

Transkript

Ashley: Taktsoft Campus Podcast, willkommen zurück! Schön, dass ihr wieder dabei seid. Sie wollen viele Kundendaten sammeln um gezielte Markteting Aktionen durchzuführen? Das hört sich einfach an, aber es gibt mehrere Aspekte, die zu berücksichtigen sind. Welche rechtliche Rahmen mussten eingehalten werden, und wenn die Daten vorhanden sind, wie kann ich die Qualität prüfen? Nun hab ich Kundendaten. Was darf ich damit dann machen? In diesem Podcast rede ich mit Stefan Sedlacek, Geschäftsführer TOLLERANT Software GmbH. Er war auch früher Softwareentwickler und Consultant bei FUZZY! Informatik sowie bei SAP Detuschland AG & Co. KG. Stefan gibt einen ausführlichen Einblick in das Thema Kunden Einwilligung, von rechtlichen Aspekten über die Herausforderung der Datenqualität bis hin zur Pflege der Daten. Ich freue mich auf das Gespräch mit eben. Und wie immer, wenn ihr Themen habt, die ihr gerne in einem Podcast beleutet haben möchtet: Schick uns eine Email, ein Podcast und komm: Hallo Stefan, wie geht's dir heute? 
Stefan: Hallo, vielen dank für die Einladung zu deinem Podcast. Mir geht's gut, danke schön! Freue mich riesig, dass ich bei dir dabei bin, und ich muss gestehen, das ist auch mein erster Podcast, den ich mache, und ich erwarte natürlich ganz viele lustige an. Also mindestens das, lass uns aus der Postbote genau, dass der Postbote klingelt, und dann mitdiskutieren. 
Ashley: Möchte, das gehört, das gehört alles, dazu ist gar kein Problem. Wir wollen uns heute über das Thema Kundeneinwilligung reden. Ich habe nur gedacht, okay, muss ich dich jetzt fragen, ob du damit einverstanden bist, dass wir dieses Podcast aufnehmen? Ist quasi du erst meine Kunde, deine Einwilligung einholen oder nicht? 
Stefan: Das ist eine gute Frage. Arbeiten wir denn an dieser Stelle schon personenbezogene Daten? Ich würde sagen, nein, ich denke, die Einwilligung, genau die Eingliederung, ist, glaube ich, implizit schon gegeben. 
Ashley: Genau genau so wirklich zum Anfang. Um was geht es denn eigentlich mit Kunden ein, wenn es war ein bisschen wie. Aber um was geht es dann nicht? Bei das Thema Kundeneinwilligung? 
Stefan: Also ich glaube, dass die Geschichte 2016 angefangen hat, und zwar da hat die europäische Union eine neue Datenschutzgrundverordnung erlassen, und das war auch ein Stück weit ein Paradigmenwechsel, weil die europäische Union zu dem Zeitpunkt dann gesagt hat, die Verarbeiten und personenbezogene Daten ist generell verboten. Das war neu zu dem Zeitpunkt, weil es diese dieses Verbot so davor nicht gab, und jetzt kann man keine personenbezogene Daten mehr verarbeiten, außer natürlich, dass es durch ein Gesetz ausdrücklich erlaubt ist, ist oder der Betroffene, dem seine Daten verarbeitet werden sollen, in die Verarbeitung eingewilligt hat. Und jetzt stehen die Firmen natürlich vor dem Problem, dass sie diese Einwilligung einholen müssen, und das ist eigentlich so der große Rahmen, wo es um das Thema Einwilligungen Welt. 
Ashley: Dann steigen wir gleich ein oder in einem Moment um das Thema. Okay, wie hole ich diese Einwilligung? Aber bevor wir das machen, du hast das Thema europäische Parlament angesprochen. Gibt es aber andere rechtliche Aspekte? Dsgvo zum Beispiel? Wie passt das dann zu dieser: Sag mal, so, die rechtlichen Rahmen, die gebaut worden sind? 
Stefan: Ja, vielleicht kann man an der Stelle einfach sagen, dass die Kunden, die Kunden selbst beziehungsweise die Bevölkerung selbst hat eine ganze ganze Reihe von rechten bekommen in Bezug auf ihre Daten, und da ist jetzt zum Beispiel auch das Recht auf Auskunft dabei. Also das heißt, sie kann zu einer Firma hingehen und sagen, bitte informiere mich mal über alle Daten, die ihr über mich gespeichert hat, und da folgt dann gleich auch das Recht auf Berichtigung, Löschung. Das heißt, wenn die, wenn die, wenn ich diese Auskunft habe, dann kann ich aber auch gleich verlangen, dass die Daten wieder gelöscht werden, oder ich habe festgestellt, dass sind falsche Daten drin, dann will ich die natürlich auch berichtigt haben, und wichtig ist natürlich auch, neben Auskunft, Berichtigung hab ich auch ein Widerspruchsrecht. Ich kann natürlich jetzt auch sagen, die Daten sollen gar nicht verarbeitet werden. Im Zweifelsfall führt es natürlich dazu, dass die Firma dann sagt: Okay, dann können wir keine Geschäfte machen, weil wir können deine Daten nicht verarbeiten, die wir dazu benötigen. Aber ja, also es ist definitiv jetzt recht, was der Kunde hat, und die ganzen Rechte sind wesentlich gestärkt worden in dem in dem Rahmen. 
Ashley: Du hast ein paar Punkte angesprochen. Mit Datenhaltung schon Veränderungen, und so kommen wir mal später ein bisschen bisschen bisschen wieder eingeht. Haben wir jetzt verstanden, Kunde, hat er recht, dann zu verstehen, was mit seinen Daten passiert. Aber erst erstmal die Frage, dann okay, ich habe eine Firma, ich will die die Billigung einholen vom Kunden, das heißt, meine Firma will deine Daten haben steffen. Wie mache ich das um? Was muss ich dabei berücksichtigen? So zwei Schlagworte, die ich im Kopf habe: Systeme, Opt in und Opt out. Was was, was bedeutet das und wie transparent muss ich dann sein, wenn ich die Kunden Einwilligung von der einhüllen möchte? 
Stefan: Genau also vielleicht zu der ersten Frage, wie bekomme ich die Einwilligung von den Kunden? Und ganz praktisch gesagt, ich muss die Kunden fragen, und da ist es nicht festgelegt, wie ich die Kunden frage, sondern ich kann die. Ich kann die per e Mail einholen, die Einwilligung über einen Handzettel, online oder auch per Sms. Wichtig ist aber, dass ich die, dass ich die frage, und wenn die Kunden mir diese Einwilligung dann gibt, dann habe ich sozusagen, wie man das jetzt im Bereich des Marketings, dann habe ich ein in eine Erlaubnis. Das heißt, mit dieser Erlaubnis kann ich dann, je nachdem, was für eine Einwilligung ich mir eingeholt habe, kann ich dann die Daten weiterverarbeiten und dann auch zu dem Zweck entsprechend agieren. Und das ist vielleicht auch schon der ganz wichtige Punkt. Ich muss natürlich, wenn ich, was muss ich denn beachten, wenn ich eine Einwilligung einholen, da sollte ich natürlich schon auch den Kunden mit haben, weil zu welchem Verarbeitungszweck ich denn die Daten einhole. Also das ist das A und O, was da, was da drinstehen muss. Und zusätzlich sollte ich noch natürlich noch hinschreiben, für welchen Verarbeitungs Grund also was ist, was ist der Grund, warum ich die, warum ich die Daten verarbeite, möchte ich damit möchte ich damit rechtliche Verpflichtungen erfüllen, oder welche rechtlichen Verpflichtungen stehen denn hinter dieser, diese dieser Verarbeitung? Das muss ich ein Stück weit auch mit angeben, und ja, also das. 
Ashley: Wenn ich das, wenn ich das dann zurückspiegle, soll, das heißt, du fragst mich nach meinen Daten, aber gleichzeitig musst du ganz klar sagen, wofür du diese Daten haben möchtest, wie Zweck und auch was du mit den Daten machen wird. Auch wenn ich dann, dann springe ich mal einen anderen Punkt, wenn du sagst, okay, die Frage, was darfst du mit diesen Daten machen? Darfst du die Daten auch verkaufen? Das heißt, kannst du mich fragen, lieber, ich habe deine Daten bekommen. Übrigens, einen Zweck ist, dass ich deine Daten weiterverkaufen werden, sprich, den wäre ich sag mal so, barrieren da. 
Stefan: Ja, das ist, das ist wirklich ein guter Punkt, also vielleicht ein ganz praktisches Beispiel, was ich persönlich erlebt habe. Da war ich zu Besuch bei der Bank. Wir hatten ein nettes Gespräch, und am Ende des netten Gespräches haben sie mir noch eine Datenschutzeinwilligung hingelegt, und ich schaue mir die an. Ja, klar, für für Werbung und neue Produkte, wie man das so nennt, können können. Sie können sie mir ganz gerne Informationen schicken. Das habe ich allerdings, die Einwilligungserklärung, blöderweise für die Bank auch noch ein bisschen weitergelesen. Die wollten tatsächlich ich meine Daten nicht nur nicht nur für Werbezwecke haben, sondern die wollten die auch weiterverkaufen, an ihre Partner weitergeben, inklusive meiner Finanzsituation. Unglaublich, doch unglaublich! Und das ist dann so ein bisschen der Punkt, wo man sagt, nee, jetzt dann vielleicht doch eine Einwilligungserklärung, weil das geht halt einfach zu weit, und sie hätten, sie hätten tatsächlich ich das Recht bekommen, von mir auch meine Finanzsituation mir offenzulegen, weiterzugeben, und rechtlich legal gewesen an der Stelle. 
Ashley: So dafür ist, das heißt dann, dass man wirklich lesen soll und nicht nur oben. Ja, ich stimme zu, klicken, so wie wir das immer machen, sage ich mal so, aber dass man wirklich mal die Zeit nimmt zu verstehen, okay, welche Zwecken werden diese Daten dann benutzt? Ja, das ist echt ein heikles Thema. Ja, ja! 
Stefan: Genau, genau für welchen Zweck und welche Daten? Welche Daten gebe ich denn eigentlich weiter und für welchen Zweck? Es gibt dann noch so ein paar weitere formale Sachen wie der Verband. Verantwortlich muss benannt werden, die Widerrufs Möglichkeit muss benannt werden, aber das ist alles nicht mehr so dramatisch. Aber wirklich, was eben den Zweck drin steht und was für Daten weitergegeben werden, das sollte man sich wirklich immer anschauen. 
Ashley: Ja, du hast vorhin mal kurz angesprochen: Ähm, quasi über Web Form kann man die Einwilligung einholen. Aber welche Technologie nutzt man dann? Ich sag mal so, ich war jetzt meine Website, ich mach das dann online. Welche Technologien kann ich benutzen, um diese ja, die Gründen Einwilligung, diese Einholung der Einwilligung etwas einfacher zu machen? 
Stefan: Auch gute Frage also, das ist schon, wie ich einfach gesagt habe, die Technologien sind natürlich nicht festgelegt, aber im Zeitalter der Digitalisierung sollte man natürlich solche Einwilligungen online einholen. Klar kann ich auch einen Handzettel den Kunden austeilen, während das Gespräch, dann lasse ich ihnen, lasse ich ihnen unterschreiben. Aber wenn ich dann die Prozesse im Nachgang anschaue, dann sollte irgendwie die Information gekennt werden und möglichst online weiterverarbeitet werden. Und dann, das sind halt die üblichen Technologien, die man heutzutage kennt. Man nimmt dann für die online Technologien halt je nachdem, was hat man da, man hat halt Restschnittstellen, worüber man eine zentrale Datenbank, seine Daten übermittelt, man hat eine online, woran was Inhalte geschrieben ist und war, und angela, was man da heute alles kennt. Also. 
Ashley: Sprich, es ist dann, ich sag mal so, die normale Themen in der Digitalisierung oder die Strafe Mation Ausschlag gehört ja, dass man halt, wenn man dann diese diese Webanwendung Beziehungs, also mobile Anwendung baut, dass man diese diese Schritte ein baut, sozusagen wenn der Kunde sich registriert oder auf den Website kommt. Ja, okay, ist es ja so. Jetzt habe ich die Einwilligung. Ja, was mache ich damit so schön, dass sie das bekommen haben. Wir haben auch vorhin drüber gesprochen, die Zwecke kann ich das benutzen, aber was, was, was mache ich dann mit diesem einbeinig, und vor allen Dingen, was mache ich dann mit den Daten? Wir kommen Systeme, Datenqualität gleich, aber was mache ich dann damit? Ja. 
Stefan: Ja, also, der erste Punkt ist, ich mache alles damit, was in dem Zweck drin gestalten ist nicht liebe! 
Ashley: Ja und nicht mehr natürlich. 
Stefan: Ja, oder ich gehe nicht mehr genau, und das kann halt sowas sein wie Werbung. Ich schicke den Kunden, ich informiere den Kunden regelmäßig über meine neuen Produkte, lade ein zu Events ein und was man halt da im Marketing so macht. Also das das, das ist die Werbung. Zum zum anderen wird man natürlich mit den Daten statistische Auswertung machen will, natürlich auch vielleicht auch für Werbung oder auch für ja, für für interne Zwecke will man natürlich die Daten aufsummieren und vielleicht auch Kategorien bilden und ähnliches so damit, damit man dann besser planen kann in den firmeneigenen Prozessen. Also, statistische Auswertung ist ein wichtiger Punkt, und wie gesagt, wenn ich mir das Recht haben, Recht habe, einräumen lassen, dann werde ich die Daten natürlich weiterverkaufen. Daten sind wertvoll, ist heute sehr schwierig, da Daten zu bekommen, und wenn die man sagt schon, ja, man kann das verkaufen, dann wird man das sicherlich auch tun. Oder wenn ich ein Firmen Verbund bin, dann werde ich mir natürlich das Recht einräumen lassen, auch von meinen anderen Firmen die Daten nutzen zu lassen, und dann werden die mich über ihre eigenen Produkte informieren und auch über Marketing Maßnahmen beglücken. 
Ashley: Erst kommen wir dann zur Datenqualität. Ja, okay, ich, ich gehe auf eine Website, ich fülle irgendein Formular aus, und manchmal gibt es Leute, die, ich sag mal so, das nicht so ernst meinen, und der Nachname ist falsch geschrieben oder der Vorname falsch geschrieben, es gibt einen Typ in der Adresse und so weiter. Wie wie? Wie geht man damit, um dann zu verstehen: Okay, ich habe diese Daten bekommen, das ist statistische Zwecke oder Einladungen und so weiter. Aber was macht man dann, um zu verstehen: Okay, wie gut ist denn die Datenqualität, die ich bekommen habe? 
Stefan: Ja, guter Punkt! Weil um festzustellen, wie gut die Datenqualität ist, habe ich nur die Chance, die Datenqualität zu messen. Da gibt es dann Tools sicherlich auf dem Markt, die das können, die die Daten verarbeiten können und dann die Datenqualität auch messen kann, wobei messen ja nur ein, nur ein Vorläufer ist von dem, was ich ja eigentlich erreichen möchte. Ich möchte ja eigentlich wirklich gute, gute Daten für mich selber bekommen, um meine Prozesse sauber zu halten, um meine Prozesse etwas geschmeidiger und reibungsloser abarbeiten zu lassen, und da ist eine schlechte Datenqualität immer sehr hinderlich. Ist halt tatsächlich tatsächlich auch so, was sonst noch so an Problemen auftreten können, ist, dass ich, wenn ich schlechte Datenqualität habe, dann bekomme ich sehr schnell viele Doubletten in das System rein, weil ich dann nicht mehr erkennen kann, ob, ob mehrere Datensätze dann auch wirklich zusammengehören. Da gibt es auch wieder Werkzeuge dazu, um das zu verhindern. Thema unscharfe Dubletten, Erkennung. Aber wenn ich das nicht durchführe, wenn ich solche Werkzeuge nicht habe, dann bekomme ich sehr viele Dubletten in das System, was dann wiederum zu Reputationsverlusten führen kann beim Kunden, weil er dann mehrfach angeschrieben wird. Es kann dazu führen, dass ich gar nicht erkenne, dass ich ne Einwilligung für einen Kunden habe, oder ich kann dazu führen, dass ich nicht erkenne, welche denn die richtige Einwilligung war. Wenn jetzt zum Beispiel Kunden Widerspruch schickt, Widerspruch schickt auf seine, auf seine letzte Einwilligung, und er möchte gar nicht mehr per e Mail oder per Telefon kontaktiert werden, und ich hab ne Dublette, ihn als Dublette im System, dann hänge ich den Widerspruch natürlich an den falschen Datensatz ran. 
Ashley: Ja, ja. 
Stefan: Und das kann dann unter Umständen ganz schön viel ärger. Nachrichten. 
Ashley: Das heißt, Daten sammeln, klar, aber das ist wirklich nur Schritt eins, dann wirklich zu verstehen, okay, wie gut sind die, wie gut sind die Daten, und dass man, wie du sagst, mit den entsprechenden Tools dann so zu bearbeiten, dass man keine Dubletten hat und so weiter. Das Thema Reputation, ich sag dann ganz, ganz witzige Anekdote. Ich bin früh Jahren angesprochen worden per e Mail von einer Firma, die wollten ein System verkaufen. Ich hatte mich nie bei denen gemeldet, so woher die die Adresse bekommen haben, Firmen, Erzeugnisse und so weit du weißt. Mein Vorname ist: Ach, das ist kein deutsch! Vorname, ja, und manchmal haben die Firmen oder Leute wissen nicht, ob ich weiblich oder männlich bin, und ich bin angeschrieben worden von von der Firm. Ich hab den Namen vergessen. Sehr geht, Frau, und das ist, das ist genau das. Ich meine, ich habe ich habe als witzige empfunden in einstrichen, aber genau das, was du sagst, das zum Thema Reputation, ja, ich, ich würde mit der Firma nie nie Kontakt haben. Sorry! Firma, die nicht wissen, mit wem sie reden, und genau das, was du sagst, diese Reputation, eine eine Firma, wenn das kaputt geht, das aufzubauen, da lange das geputzte Machen geht, sehr, sehr schnell! Ja! 
Stefan: Ein Ruf ist wie schwerer aufzubauen, als ihn zu zerstören, auch wenn man heutzutage auf schaut und sich die Verkäufer anschaut. Würdest du denn bei einem Verkäufer Einkaufen, der nur 97 Prozent positive Bewertungen hat? Du erwartest doch den Ärger eigentlich sofort? Ja, wobei die Zahl 97 Prozent positive Bewertung ja doch schon eine super hohe Zahl ist. Eigentlich müsste man doch erwarten, dass dass das viel wert ist. Aber nein, diese 3 letzten 3 Prozent zerstören den ganzen Ruf, und ich glaube, die meisten Leute arbeiten wirklich auch nur mit Verkäufern zusammen, die irgendwie bei 99,5 oder 99,9 liegen. 
Ashley: Ja, und genauso, wenn du sagst, wenn ich dann ein Anschreiben bekommen, meine Daten. Wir wissen, dass sie interessieren sich für Gitarren, zum Beispiel, dass wirklich dann die Daten richtig sind und ich persönlich angesprochen werde mit mit Themen, die wirklich mich betreffen, während, weil ich das während der Einwilligung dann eingegeben habe, dass ich dann diesen Interessenbereich habe und so weiter. Du hattest, du hattest einmal kurz angesprochen zum Thema bei der Einwilligung, Ansprechpartner, wenn Daten gelöscht werden sollen und so weiter. Das heißt, wenn, wenn, wenn eine Firma die Daten bekommen hat, die Leute bewegen, sich die Kriegen eine neue Mobiltelefon, die Zen, um arbeiten, gebe Wechsel. Ja, wie geht man denn? Ich nenne das live sc management von diese Daten? Wie geht man damit um, diese Daten immer eine gute Qualität zu haben? Weil das ist auch nicht ein Prozess, was du einmal machst. Das muss ständig geprüft werden. Wie, wie, wie macht man sowas? 
Stefan: Also, du sagst es natürlich schon: Datenqualität an sich ist kein einmaliger Prozess, sondern der muss regelmäßig wiederholt werden, und wenn ich meine Tools im Unternehmen habe, dann muss ich wirklich regelmäßig auf Doubletten schauen, auf Umzüge schauen und auf und auf die Formatierung der Daten schauen, ob die dann den gewünschten Format noch entsprechend. Also gerade auch bei Telefonnummern sollte man immer schauen, dass man ein einheitliches Format hat, dass man, dass man die verschiedenen Datensätze übereinander bekommt. Es gibt beide. Doubletten. Erkennung gibt es, wie gesagt, auf dem Markt sehr viel, sehr viele Tools, auch gute Tools. Die guten Tools, die sind etwas weniger, und noch weniger Werkzeuge gibt es im Bereich der Umzugs Erkennung, weil dafür ja auch Daten gesammelt werden müssen, die wiederum einer gewissen Einwilligungserklärung unterliegen. Aber das gibt es tatsächlich. Also die Kunden, die umziehen, die wollen ja dann tatsächlich auch, dass die Firmen, mit denen sie arbeiten, das auch zur Kenntnis bekommen. Ja! 
Ashley: Und das geht auch so, das geht auch wieder zurück zur Reputation. Wenn ich mit der Firma zufrieden bin, wie er mit meinen Daten oder wie mit meinen Daten umgegangen sind, dann bin ich auch gerne bereit zu sagen, hey, ich habe eine neue Telefonnummer beziehungsweise ich bin umgezogen. Das kann auch dann proaktiv vom Haus gehen. Ja! 
Stefan: Ja, und als Firma, die so eine Datenqualität und Kundenmanagement Prozess hat, die muss natürlich auch darauf schauen, was passiert denn eigentlich, wenn, wenn eine neue Telefonnummer ins System kommt, dann muss ich natürlich auch auch meine Einwilligung anpassen. Unter Umständen wird dann die alte Einwilligung ungültig, weil die, weil die auf eine bestimmte Telefonnummer bezogen ist, und wenn ich geschickt agiere, dann bitte ich den Kunden doch gleich eine neue Einwilligung abzugeben. Verstehe. 
Ashley: Hm, du hattest auch das Thema, quasi die, die die rechtliche Seite erläutert. Was ist, wenn ich feststelle, als Kunde, dass meine Daten zum Beispiel gegeben worden sind, oder ich sage, ich möchte, dass meine Daten gelöscht werden sollen? Wie kann ich, ich nenne es den Missbrauch von meinem Daten? Ja, alles schön und gut, wenn ich auf ein Stück Papier Menschen aufgeschrieben ist, aber tatsächlich was? Was tue ich dann, wenn ich das Gefühl habe oder beweis habe, dass meine Daten zu einem Zweck fremd, zweckfremd benutzt worden sind? 
Stefan: Ja, also, ich bin da jetzt auch nicht der beste Rechtsexperte dafür, aber so wie ich das persönlich sehe, ist der erste Ansprechpartner immer der Datenschutzbeauftragte der Firma. Also, wenn ich von einer Firma weiß, dass die, dass die Daten in Anführungszeichen gelegt wurden oder weiterverkauft worden, dann melde ich mich bei dem Datenschutzbeauftragten und Schilder in dem Fall, weil er muss die Prozesse dann in seiner Firma untersuchen. Er ist ja auch. Dann hat tatsächlich der Verantwortliche in der Firma dafür, der dann das Thema untersuchen kann. Er wiederum hat dann auch die Pflicht, den Fall zu untersuchen, und wenn das ein kleiner Fall ist, sag ich mal, ein so ein Fall ist, der wirklich gravierend ist, dann muss er das auch den Datenschutzbehörden weiter melden. Das ist dann tatsächlich, wie es auch im Dsgv steht, die Pflicht von ihm, dass er tatsächlich die Informationen weitergibt. Weitermeldung an die Datenschutzbehörden ist natürlich auch so ein Spaß. Also, da gibt es inzwischen viele Behörden, das sind alles die Landesbehörden. Ich denke, man hat auch als Endkunde die Möglichkeit, die den Landesdatenschutzbeauftragten in Kenntnis zu setzen. Aber das sollte nicht der erste Ansprechpartner sein, sondern der erste Ansprechpartner sollte immer der Datenschutzbeauftragte des Unternehmens sein, und den finde ich, den finde ich natürlich auf der Homepage möglich, oder meistens wollte ich ihnen auf der Homepage bin. Entweder in meinem Presse oder auch in der Datenschutzerklärung, die vielleicht auch schon auf der Homepage ist, finde ich die Adresse und die Kontaktdaten des Daten Datenschutz Beauftragten, und dem schicke ich dann als erstes mal eine Mail, solange es kein Meldeformular gibt, und der ist dann verpflichtet, sich drum zu kümmern. Also der wird dann tatsächlich auch Rückmeldung geben. 
Ashley: Und ich denke, man muss aber dann dran bleiben, dass da tatsächlich was, was, was passiert, passiert, je nachdem. 
Stefan: Ähm, wenn ja? 
Ashley: Ja, Entschuldung. 
Stefan: Aber wenn der Datenschutzbeauftragte sich nicht meldet und keine Rückmeldung gibt und sich nicht drum kümmert, dann wird der Verstoß umso größer, und die nachfolgenden Strafen werden dann wesentlich höher. 
Ashley: Genau genau, es ist ein sehr komplexes Thema. Ich meine, was du in den letzten Minuten da erzählt hast von den rechtlichen Rahmen, und ich finde es sehr gut, dass diese rechtliche Umschlag, sag ich mal so, da ist. Das ist das eine Thema, was du super erklärt hast, auch das Thema: Okay, wie bekomme ich die Einwilligung? Was darf ich dann machen? Wie, wie schaue ich auf die Daten? Wie schaue ich auf die Datenqualität? Ich meine, das hast du in den in den 20 Minuten, sag ich mal so, wirklich super, super, super umrissen, und ich glaube, jeder soll wirklich sensibel drüber nachdenken, nicht nur, dann sammle ich mal Daten, aber das hast du wirklich super erklärt. Okay, wenn du als Firma Daten sammeln ist, denkt wirklich diese verschiedenen Aspekte nach, dass das hast du wirklich gut erklärt. Auch würde sagen, hast du noch was, bevor wir schließen? Etwas anderes, was du noch was Ergänzungen dazu geben möchte. 
Stefan: Vielen Dank für deine Zusammenfassung, so ich denke ja, wir haben die Aspekte, die verschiedenen Aspekte doch gut durchleuchtet. Das hat Spaß gemacht mit dir, und gerne wieder. 
Ashley: Ja, ich bedanke mich recht herzlich für deine Zeit, und ja, ich freue mich auf die nächste Folge! Dann schauen wir mal, wenn ich mich auch schnell. Ich danke dir. Machs guten schönen Tag noch! 
Ashley: Taktsoft Campus Podcast! Der Podcast für Software und IT Professionals. Im Taktsoft Campus Podcast beschäftigen wir uns mit einem breiten Themenspektrum, um euch zu helfen. Praxisfragen zu Technologie, aber genauso fragen zur Umsetzung, Prozessen oder Projektorganisation. Danke, dass ihr dabei wart, euer Taktsoft Campus Podcast Team!
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